Kategorie-Archiv: Aprilscherz

Weltpremiere: Räucherkerzenpräsentation exklusiv bei der SGK!

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Erneut wird der Schützengesellschaft Kamenz e. V. eine besondere Ehre zuteil:

Der Feuerwaffenschießstand in Kamenz-Bernbruch wurde als Location für die Weltpremiere von drei neuen Räucherkerzen-Duftkreationen auserwählt, die heute erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Es handelt sich dabei um die Düfte „Klassisch Schwarzpulver“, „Progressive NC“ und „Schrapnell No. 5“.

Der Hersteller, die in der Westlausitz weltweit bekannte Kamenzer Räucherkerzenmanufaktur, beschreibt die Geruchserlebnisse folgendermaßen: Weiterlesen

Kategorie: 2020, Aprilscherz

Erster Spatenstich: SG Kamenz baut Spaßbad!

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Endlich! Nach vielen Jahren ohne Freibad können sich die Wasserratten der Lessingstadt ab der Saison 2020 auf ein den Bedürfnissen einer großen Kreisstadt angemessenen Badeanstalt freuen.

Mit dem ersten Spatenstich für das Becken der 10-Meter-Turmspringanlage startet heute offiziell das Baugeschehen, nachdem in den letzten Wochen bereits entsprechende vorbereitende Maßnahmen auf dem weitläufigen Areal der Schützengesellschaft Kamenz e. V. durchgeführt wurden.

Das „Georg-Luger-Bad“ ist als kombiniertes Sport- und Spaßbad konzipiert. So ist der untere, südwestlich gelegene Badteil als Südsee-Lagune geplant, bei der, in Erwartung der globalen Erwärmung und mediterranen Klimas, echte Palmen die Anlage umrahmen werden.

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Kategorie: 2019, Aprilscherz, Sonstiges

Sensation! Höhlensystem unter Kamenzer Schießstand entdeckt!

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Sensationsfund in Kamenz: Bei Rodungsarbeiten anlässlich des letzten Arbeitseinsatzes entdeckten Mitglieder der Schützengesellschaft Kamenz e. V. zufällig den Zugang zu einem bisher unbekannten Höhlensystem.

Platzwart Marco Schötz erinnert sich: „Wir haben im Rahmen der Vorbereitungen zum Bau unserer neuen 100-Meter-Bahn etwas Gestrüpp entfernt, als wir ein Loch im Boden entdeckten. Zunächst dachten wir, es wäre ein vergessener Zugang zu einer Anzeigerdeckung der einstmals vorhandenen Armee-Schießanlage, doch wir erkannten bald, dass das etwas anderes sein muss.“

Neugierig geworden, erkundeten zunächst drei Schützenbrüder die neu entdeckte Erdöffnung. Es stellte sich aber schnell heraus, dass die vorhandenen Sicherungsseile mit 100 Meter Gesamtlänge bei weitem nicht ausreichend waren, so dass man das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie die Bergakademie in Freiberg um Unterstützung bat.
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Innovativ: Schützengesellschaft Kamenz ab sofort mit Bestattungsservice

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In den vergangenen Jahren ist bei immer mehr Bürgern in und um Kamenz der Wunsch gewachsen, sich bzw. ihr lieben Angehörigen nach dem Ableben nicht in einem schnöden Grab auf einem gewöhnlichen Friedhof bestatten zu lassen. Statt dessen gewinnen alternative Beisetzungsformen und -orte, z. B. in einem Bestattungswald, an Interesse. Ein von der Stadt Kamenz mit der Gemeinde Haselbachtal angestrebter Kooperationsvertrag über einen Bestattungswald scheiterte Ende des letzen Jahres allerdings an der Ablehnung der Haselbachtaler Gemeinderäte, so dass bisher der letzte Wunsch vieler Lessingstädter nicht erfüllt werden konnte.

Doch nun naht Licht am Ende des Tunnels:

Mit sofortiger Wirkung bietet die Schützengesellschaft Kamenz e. V. gegen geringes Entgeld einen besonderen Bestattungsservice für Friedhof-Unwillige:

Im Bereich des Kugelfangs auf dem Schießstand in Bernbruch stehen insgesamt zehn Parzellen für Erdbestattungen zur Verfügung. Dabei werden die Leichname jedoch nicht liegend in einem Sarg begraben, sondern in einer aufrechten Position in einem Loch mit ca. 60 cm Durchmesser versenkt. Besonders Personen, die zu Lebzeiten wenig soziale Kontakte hatten, profitieren von dieser besonderen Dienstleistungen:

Sie befinden sich fortan in Gesellschaft, genauer gesagt, in einer Schützengesellschaft. Auch wenn es Ihnen nicht mehr möglich sein wird, uns zu treffen – wir können Sie immer noch treffen. Dank einer Vielzahl verschiedener Kaliber und Geschossformen wird unser Treffen auch nie langweilig. Versprochen!

Für den Fall, dass Sie Erdbestattungen ablehnen und einer Einäscherung den Vorzug geben, können wir Ihnen ebenfalls eine Alternative zur klassischen Urnenbeisetzung anbieten:

Die Thermodynamische Luft Beisetzung TLB© oder, ganz neu, die Multiple Thermodynamische Luft Beisetzung MTLB©.

Hier wird die Asche des Verblichenen mit Schwarzpulver vermischt und nach einer feierlichen Zeremonie aus einem 18-Pfünder Basilisk mit Namen „Knackdiewand“ abgefeuert. So können wir auch den zeitlebens leisen und zurückhaltenden Zeitgenossen zu einem lautstarken Abgang verhelfen.

Wer es nicht ganz so laut, dafür aber gerne öfter mag, für den ist ganz neu die Multiple Thermodynamische Luft Beisetzung die ideale und nachhaltige Alternative: Hier wird Ihre Asche zusammen mit modernem NC-Pulver in wiederverwertbaren Patronenhülsen verladen. Je nach dem von Ihnen gewählten Kaliber reicht Ihre Asche dabei für wenige Dutzend bis zu ein paar hundert Patronen. Auch das Mischverhältnis können Sie in einem gewissen Rahmen vorgeben und so beeinflussen, ob sie als Schlappladung oder mit hoher Rasanz durch das Rohr gehen.

Unsere Beratungshotline steht ab heute, 1. 4. 2017, ab 14.14 Uhr für Ihre Fragen zur Verfügung. Sie erreichen unser Hotline unter 0800-14171417.

Häufige Fragen:

Wie lange ruhe ich im Kugelfang?
– Bei Schießbetrieb wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre können wir Sie etwa neun Monate lang treffen.

Ich habe gelesen, dass Blei giftig ist. Muss ich mir wegen Teilmantel-Geschossen Sorgen machen, die viele Schützen verwenden?
– Wir können versichern, dass sich Ihr Gesundheitszustand nicht wesentlich verschlechtern wird.

Ich bin Umweltschützer. Erhöht meine Thermodynamische Luft Beisetzung die Feinstaubwerte?
– Das ist leider nicht vollständig vermeidbar. Das Geschütz trägt aber eine grüne Umweltplakette.

Ich bin nicht sehr entscheidungsfreudig. Kann ich mich je zur Hälfte erdbestatten und einäschern lassen?
– Das ist kein Problem. Die Aschemenge reicht dann zwar nur für die MTLB©, dafür haben Sie aber den Vorteil, sich auf Wunsch selbst treffen zu können. Irgendwie.

 

SGK startet Biathlon-Trainingsbetrieb

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Kamenz. Die Schützengesellschaft Kamenz e. V. beginnt heute offiziell mit dem Trainingsbetrieb der neu gegründeten Biathlon-Sparte. Dazu waren sehr umfangreiche organisatorische und technische Vorbereitungen erforderlich, um die vorhandene Schießsportanlage zu erweitern sowie das Regelwerk an die neue Disziplin anzupassen.

Hintergrund der Neueinführung ist die Popularität von Biathlon. Pressesprecher Benedikt Krainz erklärt: „Schießsport als solcher findet medial kaum statt. Viele unserer Pressemitteilungen, mit denen wir die lokalen Medien über teils hervorragende Leistungen unserer Aktiven informieren, finden keinen Niederschlag in der Berichterstattung. Selbst Weltmeisterschaften im eigenen Land, an der amtierende Olympiasieger und Weltrekordhalter teilnehmen, erhalten kaum Sendezeit. Anders ist das beim Biathlon. Sobald der Schütze Skier an den Füßen hat, ist Schießen im TV ein Zuschauermagnet und Zeitungsfotos von Biathleten mit Waffe im Anschlag ganz normal. Davon wollen wir ebenfalls profitieren und haben uns deshalb entschlossen, Biathlon in Kamenz aktiv zu betreiben.“

Auf Grund der geografischen Lage der Lessingstadt und der deshalb sehr unsicheren Schneeverhältnisse war den Biathleten in spe schnell klar, dass die klassische Biathlon-Variante nicht 1:1 umgesetzt werden kann. Überlegungen, das Kühlhaus in Bernbruch als Schneelager zu mieten, um rund ums Gewerbegebiet „Ochsenberg“ von November bis Februar durchgängig eine Loipe zu spuren, erwiesen sich als nicht zielführend. Dafür reichten einfach die Lagerkapazitäten nicht. Auch die Hutberg-Variante, die fest installierte Schneekanonen auf dem Lessingturm und den  Ausbau des Kamenzer Hausberges zu einem Wintersportzentrum inklusive Liftanlage vorsah, musste auf Grund der ungünstigen Verkehrsanbindung  fallen gelassen werden.

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Kamenzer Wasserski-Biathlet bei einem Probedurchlauf

Sportleiter Dr. Thomas Engelbrecht fand die Lösung eher zufällig in Form eines Patienten, den der hauptberufliche Mediziner im Krankenhaus behandelte: „Der junge Mann hat sich im rechten Knie die Bänder gerissen. Wie sich heraus stellte, beim Wasserski fahren. Da kam mir eine Idee…“. Weiterlesen

Von der Leyen: Schützengesellschaft Kamenz soll Bundeswehr entlasten

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Erst im Februar sorgten Pressemeldungen in der Öffentlichkeit für Empörung, die gravierende Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr offenbarten. Beispielsweise mussten die Soldaten mangels funktionsfähiger Bordwaffen ihre Schützenpanzer mit schwarz angepinselten Besenstielen versehen, um wenigstens den Anschein einer Bordkanone zu erwecken.

Oberstleutnant Knödler vom Landeskommando Sachsen (LkdoSN) gibt unumwunden zu, dass es hier Probleme gibt. „Die aktive Truppe hat nur noch Schrott zur Verfügung. Wenn wir funktionsfähiges Großgerät unseren Soldaten wenigstens einmal zeigen wollen, müssen wir ins Militärhistorische Museum gehen. Und über qualitativ hochwertige Handfeuerwaffen in nennensweten Stückzahlen verfügen nur noch Jäger oder Sportschützen.“

Die „Strategische Planungskommission für unkonventionelle Territorialverteidigung nachgeordneter Infanteriekräfte“ (SpuTnIk) im Bundesverteidigungsministerium hat deshalb auf direkte Weisung von Fachministerin Ursula von der Leyen Szenarien entwickelt, wie man diese besonders rechtstreuen und als loyal angesehen Gruppen zur Unterstützung der aktiven Truppe heranziehen könnte.

Bein einem kurzfristig vom Bundesminsterium der Verteidigung anbraumten Termin (Foto) wurde Präsident Dieter Raack von der Schützengesellschaft Kamenz e. V. über diese strategische Neuausrichtung der Bundeswehr informiert, die auch unmittelbare Auswirkungen auf den Verein hätte. Ministerin von der Leyen erläuterte in einem mehrstündigen Gespräch die die Eckpunkte des Strategiepapiers.
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Demnach sehen die Planungen vor, dass eine Kamenzer Schützenkompanie im Krisen- bzw. Verteidiungsfall primär mit Sicherungsaufgaben von städtischen Verwaltungsgebäude sowie wichtigen Verkehrsbauten wie Brücken- oder Gleisanlagen betraut wird.

Auch auf die Frage geeigneter Transportkapazitäten zeigte sich die Ministerin vorbereitet. Hier soll eine entsprechende Gesetzesänderung die Wiederindienststellung derzeit von den „Kamenzer Oldtimerfreunden“ für Hobbyzwecke genutzte Rad- und Kettenpanzer im Bedarfsfall ermöglichen.

Sogar über eine Luftverlegungsmöglichkeit wurde schon nachgedacht. Durch den Ministererlass „Umnutzung noch flugfähiges ungenutztes Gerät“ (UnfuG) könnten die auf dem Kamenzer Flugplatz vorhandenen Antonov – Doppeldecker nach einer Generalüberholung kurzfristig für Truppentransporte oder Luftüberwachungsaufgaben zur Verfügung stehen.
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Allerdings stößt das Ansinnen der Ministerin nicht auf die erwartet offenen Türen:

Knackpunkte sind noch die von Frau von der Leyen geforderte Frauenquote von mindestens 30 Prozent sowie die mangelnde Kooperations- und Kampfbereitschaft vieler Schützen.

„Wir schießen jederzeit mit Russen oder gegen Russen,  beim Training oder im Wettkampf. Aber nicht auf Russen.“ sind sich die meisten Schützenbrüder und -schwestern in der Lessingstadt einig.

Diese Bedenken möchte die Ministerin in einem persönlichen Gespräch mit den Schützen zerstreuen. Zu diesem Zweck wird Frau von der Leyen persönlich dem Schießstand in Bernbruch am Mittwoch, 1. April 2015 um 14.14 Uhr einen Besuch abstatten und ihr Vorhaben bei Freibier und Schnittchen erläutern.

Die Öffentlichkeit ist wie immer herzlich eingeladen!

Kategorie: 2015, Allgemein, Aprilscherz

Schützengesellschaft erwirbt Hutberg – Massiver Umbau geplant

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Entwurf Lessingturm, Stand 1. April 2014

Entwurf Lessingturm, Stand 1. April 2014

Mit dem Erwerb des kompletten Hutberg-Areals inkl. Gaststätte, Turm und Open-Air-Arena plant die Schützengesellschaft Kamenz e. V., die Trainingsbedingungen für ihre Aktiven deutlich zu verbessern und ihr Leistungsspektrum zu erweitern.

Im ersten Schritt soll die Hutbergbühne nebst Zuschauerrängen vollständig abgerissen und an ihrer Stelle eine kombinierte Biathlon- und Wurfscheibanlage errichtet werden, da es in der Lessingstadt für diese Disziplinen derzeit überhaupt keine Trainingsmöglichkeiten gibt.  Als Ersatz für die zur Zeit auf der Fichtestraße genutzten, sehr beengten Druckluftwaffenstände soll die bisherige Hutberg-Gasstätte vollständig entkernt werden und auf zwei Etagen insgesamt 50 modern ausgestattete 10-Meter-Bahnen entstehen, die olympischen Wettkampf-Standards entsprechen. Hier soll in Zukunft  mit dem „Kamenzer-Wurst-Pokal“ ein hochkarätig besetzter, internationaler Vergleichswettkampf etabliert werden, um Erfahrungen für eine mögliche Olympia-Bewerbung 2034 zu sammeln.

Der spektakulärste Umbau steht aber dem Lessingturm bevor: Hier ist geplant, die Spitze zu entfernen und statt dessen die Hubschrauber-Landeplattform einer kürzlich stillgelegten norwegischen Bohrinsel darauf zu setzen. Diese Plattform soll dann als Basis für einen deutschlandweit einzigartigen Schützenstand für das noch junge, aber rasant an Zuspruch gewinnende 2 ½-Meilen-Weitdistanz-Gewehrschießen fungieren. Die dazugehörigen, 3 x 3 Meter großen Zielscheiben werden auf dem knapp vier Kilometer entfernten Schießstand in Bernbruch aufgestellt werden. Ein vorab vom Luftfahrtbundesamt in Auftrag gegebenes Gutachten hat ergeben, dass Schüsse vom Hutberg  in nordöstlicher Richtung über Kamenz hinweg weder den Flugbetrieb  des örtlichen Verkehrslandeplatzes, noch den vom Ultraleichtflugplatz in Brauna gefährden.

Bevor die Bagger anrollen könne, müssen nur noch einige Formalitäten erledigt werden. Die als reine Formsache geltenden Vertragsunterzeichnungen im Beisein honoriger Repräsentanten von Stadt und Land im Kamenzer Rathaus sind für heute, 1. April 2014 um 14.14 Uhr geplant. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Kategorie: 2014, Allgemein, Aprilscherz